Chobe Nationalpark und Viktoriafälle
Am nächsten Tag stand für die Gruppe ein Zusatzausflug an. Eine Safari im Chobe Nationalpark und dann den Nachmittag frei.
Ich buche solche Zusatzpaket selten und freue mich immer über einen Tag ohne die Reisegruppe. So hatte für für den Tag ebenfalls eine Safari und erneut die Flussfahrt gebucht.
Um 8.30 war Abholung angesagt und ich machte mich bereit für meine Safari. Ausgestattet in den üblichen Klamotten und dem Hut meiner Mutter sah ich auch wie ein typischer Touri aus.
So bin ich um 8.20 an die Rezeption, Dort wartete schon ein Guide, hatte jedoch einen anderen Namen. 5 Minuten später kam er doch noch mal zu mir und meinte, dass ihm seine Zentrale eine falschen Namen gegeben hat und ich bei ihm richtig sei.
Ein afrikanischer Guide, der zu früh zum Treffpunkt kommt. Das habe ich auch noch nicht erlebt 😅 kurz darauf kam auch noch ein Kleinbus, der weitere Leute brachte uns es ging für uns im Jeep zum Nationalpark. Dort sammelten wir weitere Leute ein, so dass das Auto mit 10 Personen voll besetzt war.
Vincent unser Fahrer war gut gelaunt und hoch motiviert und schon ging es in den Park. Auch dieser erblühte in Grün und anderen Farben. Was ein Wahnsinn 😍 Klar ist es schwieriger Tiere durch das Grün zu sehen, aber diese Landschaft ist einfach nur schön 😍
Gleich nach 500 Metern war dann die erste Giraffe zu sehen, umgeben von Impalas, sehr beeindruckend 😍
Wir fuhren durch den Park, hoch und runter, durch kleine Straße und auch durchs Wasser und ständig gab es etwas zu sehen.
Was mich schon das letzte Mal beeindruckt hat ist, dass die Tiere so nah beieinander leben. Da läuft die Affenmutti mit ihrem Kind fast das Warzenschwein um und das Krokodil liegt in Reichweite der Büffel und dazwischen immer wieder Impalas. Einfach unverbindlich schön 😍
Vom Park ging es dann in eine Lodge und zum Mittagessen, bevor es wieder aufs Boot ging. Diesmal auf ein kleines Boot und der Bootsführer war nicht mal halb so motiviert, wie Vincent. So war die Fahrt eigentlich furn A*sch. Wie haben zwei Krokodile gesehen, paar Nilpferde und waren dann nochmal bei den Büffeln. Am Vortag war die Tour auf jeden Fall schöner.
Zurück ging es dann wieder in die Lodge. Hier setzte ich mich zu den anderen an den Pool. Ein paar der Gruppe haben am Nachmittag noch mal eine Safari gemacht und ein anderer Teil ist in die "Stadt" zum Shoppen.
Muss ich doch erfreulich feststellen, dass diese Gruppe nicht besonders Shippingfreudig ist. Das habe ich auf anderen Reisen ganz anders erlebt.
Den Abend ließ ich entspannt nach dem Abendessen ausklingen. Hieß es heute ja bereits um 6 Uhr aufstehen.
So klingelte der Wecker auch Recht früh. Für heute stand der Grenzübergang nach Simbabwe an, von dort sollte es dann in die nächste Lodge und zu den Viktoriafällen gehen. Am Nachmittag stand der zweite Teil des Ausflugspaket an und die Gruppe geht noch mal in einen Park. Ich will den Nachmittag am Pool entspannen.
Nach dem Frühstück also wieder alle Koffer in den Bus und alle Aussteigen. Nach 5 km kam dann auch schon die Grenze und es hieß alle erst einmal aus Botswana ausreisen und dann in Simbabwe einreisen.
Wir waren die ersten und so ging das Prozedere ziemlich schnell. Von der Grenze ging es dann kurze 70 km zur Lodge. So wenig im Bus saßen wir selten 😅
Die Lodge macht einen sehr schönen Eindruck. Die schönste die wir bisher hatten. Einchecken konnten wir noch nicht, so machten wir uns gleich auf zu den Viktoriafällen.
Fünf Minuten mit dem Bus und wir waren dort. Vor Ort wurden Regenponchos verteilt, waren die Fälle doch Recht voll und man sollte durch die Gicht (und einen extremen Regenschauer) ziemlich nass werden.
Der Plan war, dass ein Guide vorne weg und Irene am Schluss laufen sollte. Es gab viele Aussichtspunkte und wir liefen einen nach dem anderen ab.
Sehr beeindruckend!
Je näher wir dem Ende kamen um so mehr Gicht gab es, so das die Fälle nicht zu sehen waren. Dafür aber zum Hören und spüren ♥️ was eine Kraft.
Wenn man alleine reist fragt man für Fotos natürlich andere. Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich öfter zu bemängeln habe, wie andere Bilder machen 🙈 Auch heute habe ich wieder genaue Anweisungen gegeben und trotzdem kommt viel Blödsinn raus.
Z.B. wollte ich hier ein Bild mit dem Wasserfall, aber wo ist er? Ich konnte schon beim Fotografieren sehen, dass das nichts wird. Immerhin waren die Füße drauf.
Später fragte ich Silvio, er hat ne riesen Kamera und viele Objekte dabei, er muss das ja wohl können.
Aber wo sind die Füße? Ich verstehe es einfach nicht 🙈 und zeigt wieder, dass eine gute Kamera auch nichts bringt, wenn man kein Auge für Perspektive und Motiv hat 🙈
Aber unser Guide hatte ein gutes Auge und hat akzeptable Bilder gemacht 😅
Irgendwann wurde es dann nicht nur von der Gicht nass, sondern ein heftiger Schauer kam runter. So dass ich trotz Poncho bis auf die Unterhose nass war 😅
Blöd nur, dass unsere Zimmer immer noch nicht fertig waren und wir Nass wie wir waren noch warten mussten.
Doch irgendwann waren die Zimmer fertig und was für Zimmer. Einfach nur schön 😍 hier könnte ich länger bleiben.
Die anderen mussten sich dann gleich für die nächste Tour fertig machen. Ich zog mein Bikini an und sitze jetzt im Pool 😍 Ein bisschen Entspannung habe ich mir jetzt doch verdient 😅
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